- Wahlweise IPS e.max oder IPS Empress
- Minimalinvasive Präparation
- Schmelzähnliche Transluzenz
- Formabstimmung per Mock-up
- Dünne Ränder für adhäsive Befestigung
Was sind Veneers aus E.max und Empress?
Ein Veneer ist eine dünne Keramikschale, die adhäsiv auf die Labialfläche eines Zahnes befestigt wird. In unserem Dentallabor fertigen wir Veneers aus IPS e.max Lithiumdisilikat oder aus leuzitverstärkter IPS Empress Glaskeramik. Dank ihrer hohen Lichtdurchlässigkeit imitieren beide Werkstoffe das Erscheinungsbild von natürlichem Schmelz und lassen sich in den meisten Fällen mit minimaler Präparation einsetzen.
Indikationen
Veneers sind die Wahl bei ästhetischen Fällen, in denen möglichst viel gesunde Zahnhartsubstanz erhalten bleiben soll. Sie korrigieren Farbe, Form und Stellung im Frontzahnbereich und lassen sich als Teil eines umfassenden Smile Designs planen.
- Diastemaschluss und Formkorrektur
- Verfärbungen, die auf Bleaching nicht ansprechen
- Abradierte, frakturierte oder zu kurze Inzisalkanten
- Leichte Zahnfehlstellungen und Smile-Design-Fälle
Bei stark verfärbten Zähnen müssen Präparationstiefe und Opazität des Materials gemeinsam geplant werden; hier kann auch verblendetes Zirkonoxid eine Alternative sein.
Material und Fertigung
IPS e.max Lithiumdisilikat ist ein vielseitiger Werkstoff mit hoher Festigkeit und einer breiten Auswahl an Transluzenzstufen. IPS Empress bietet mit seiner leuzitverstärkten Struktur und natürlichen Opaleszenz besonders bei sehr dünnen Veneers ästhetische Vorteile. Die Konstruktion erfolgt in 3Shape oder Exocad; bei Bedarf wird die Form vorab per Mock-up abgestimmt. Je nach Material wird das Veneer per CAD/CAM oder in Presstechnik hergestellt, Charakterisierung und Glasur erfolgen im Ivoclar Vivadent Programat P300. Die Ränder werden zu einem dünnen, glatten Übergang ausgearbeitet, der für die adhäsive Befestigung geeignet ist.
Warum Marjinal CAD?
Bei Veneers entscheiden Schichtstärken im Zehntelmillimeterbereich über das Ergebnis. Bei Marjinal CAD bewerten wir die Konstruktion gemeinsam mit den Präparationsdaten und empfehlen den Werkstoff anhand der Stumpffarbe und der gewünschten Transluzenz. Da Abformungen mit hochpräzisen Scannern digitalisiert werden, lässt sich die Passung dünner Ränder schon in der Konstruktion prüfen. Auf Wunsch senden wir Ihnen das Design zur Freigabe.
Fallübermittlung
- Intraoralscan: Senden Sie Ihre iTero-, 3Shape-TRIOS- oder Medit-Daten als STL/PLY-Datei. Wir empfehlen einen Scan vor der Präparation sowie den Gegenkiefer.
- Konventionelle Abformung: Senden Sie eine Präzisionsabformung aus Silikon oder ein Gipsmodell; diese werden im Labor gescannt und digitalisiert.
Fotos mit Farbmuster, die Stumpffarbe und Porträtaufnahmen des Lächelns verbessern das Ergebnis deutlich. Sie erreichen uns unter +90 542 329 30 56 oder per E-Mail an [email protected].
Häufige Fragen
Was unterscheidet E.max- von Empress-Veneers?
IPS e.max Lithiumdisilikat bietet höhere Festigkeit und viele Transluzenzstufen. IPS Empress ist eine leuzitverstärkte Glaskeramik mit natürlicher Opaleszenz, besonders bei sehr dünnen Veneers.
Wie viel Zahnsubstanz muss für Veneers abgetragen werden?
In den meisten Fällen ist die Präparation minimal und bleibt im Schmelz. Die nötige Tiefe hängt von Verfärbung und geplanter Formänderung ab.
Sind Veneers bei verfärbten Zähnen möglich?
Bei leichten bis mittleren Verfärbungen wird ein Material mit passender Opazität gewählt. Bei starken Verfärbungen empfehlen wir, auch verblendetes Zirkonoxid zu prüfen.
Ist vor den Veneers ein Mock-up möglich?
Ja. Aus der digitalen Konstruktion kann ein Mock-up gefertigt werden, um Form und Länge intraoral zu testen, bevor die definitive Fertigung beginnt.